Freiwilliges Ökologisches Jahr: Einsatzmöglichkeiten

Das Freiwillige Ökologische Jahr (FÖJ) bietet jungen Erwachsenen eine gute Möglichkeit, sich über einen längeren Zeitraum für die Umwelt zu engagieren. Das Angebot an FÖJ-Einsatzgebieten ist dabei sehr vielfältig und reicht weit über den unmittelbaren Umweltschutz hinaus. Auf dieser Seite soll daher das gesamte Spektrum beleuchtet werden.

Unmittelbarer Umweltschutz

Selbstredend bleibt die unmittelbare Arbeit in und an der Natur weiterhin ein Schwerpunkt im FÖJ. Dazu gehört beispielsweise der Arten- und Biotopschutz, in dessen Rahmen etwa Gewässer gepflegt werden. Ebenfalls in diesen Bereich fällt die Mitarbeit in Naturschutzzentren.

Eine weitere Einsatzmöglichkeit ist die Beteiligung an Projekten zur Förderung der Wind- und Solar-Energie oder aber im betrieblichen Umweltschutz, die gleichermaßen positive Effekte auf die Umwelt haben.

Umweltbildung

Eine indirekte Art des Umweltschutzes stellt hingen die Bildungsarbeit dar. Diese zielt vornehmlich auf eine Verhaltensänderung der Menschen ab, in dem sie auf Umweltprobleme hinweist und vor allem die individuelle Rolle bei deren Lösung betont. Mögliche Einsatzstellen sind zum Beispiel Umweltzentren oder Verbände, die Veranstaltungen zu diesen Fragen anbieten.

Als Einsatzstellen nicht zu vernachlässigen sind auch die unzähligen Forschungsinstitute, die sich mit Umweltproblemen beschäftigen. Hier umfasst die Mitarbeit etwa die Hilfe bei Messungen oder deren Auswertung.

Lobbyarbeit

Wer sich auf politischer Ebene engagieren möchte, kann im Rahmen des FÖJ auch Lobbyarbeit betreiben. Eine interessante Möglichkeit bietet sich dafür etwa bei Greenpeace. Wie die Organisation selbst schreibt, liegen die Arbeitsschwerpunkte in folgenden Bereichen: „Koordination der Jugend-AGs sowie der Greenteams und Gruppen, Mitarbeit in Kampagnen, Öffentlichkeitsarbeit, beim Entwickeln von Konzepten und vieles mehr“. Ähnliche Angebote finden sich auch bei anderen Umweltverbänden.

 

Bildquelle: Christian Malsch – Fotolia.com

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