Freiwilligendienste: Die „Qual“ der Wahl

Auf dieser Seite wurden mittlerweile schon etliche Freiwilligendienste vorgestellt. Das Angebot ist überwältigend groß. Freiwilligenarbeit kann im Inland oder Ausland geleistet werden, über kurze oder lange Zeiträume, im sozialen, ökologischen, kulturellen oder sportlichen Bereich. Um die richtige Entscheidung für einen Freiwilligendienst zu treffen, sollten sich Interessierte an drei Kriterien orientieren.

Eigene Wünsche und Fähigkeiten

Am Anfang jeder Überlegung stehen die Wünsche der Freiwilligen. Manche möchten schlicht helfen, während andere gezielt berufliche Orientierung erhalten wollen. Wieder andere würden nebenbei gerne neue Städte oder Länder kennenlernen. All diese Wünsche sind legitim, sie sollten bei der Wahl berücksichtigt werden.

Gleichzeitig sollte bedacht werden, welche Fähigkeiten bereits vorhanden sein. Zwar sind alle Freiwilligendienste grundsätzlich darauf ausgelegt, dass sie von allen absolviert werden können; gewisse Talente und Neigungen sind für bestimmte Tätigkeiten allerdings nicht abträglich. Auch wen es ins Ausland zieht, sollte überlegen, welche Regionen zum Beispiel klimatisch oder aufgrund von Sprachkenntnissen eher infrage kommen.

Formale Voraussetzungen

Sind diese Grundsteine gelegt, kann gezielt nacht Freiwilligendiensten gesucht werden. Dabei sind natürlich die formalen Voraussetzungen zu beachten. Die meisten Dienste richten sich an junge Erwachsene, aber auch ältere Menschen können zum Beispiel im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes gemeinnützige Arbeit leisten. Zudem sollten die Formalitäten beachtet werden. Welche Vergütung  gibt es? Wie sieht es mit Versicherungsleistungen aus? Nur zwei von vielen Fragen.

Qualität der Anbieter

Neben den formalen Voraussetzungen sollte dringend auch auf die Seriösität der Anbieter geachtet werden. Leider gibt es auch im Bereich der Freiwilligendienste ein paar schwarze Schafe. Wer sicher gehen will, kann sich zum Beispiel auf der Seite der Agentur für Qualität in Freiwilligendiensten schlau machen. Alternativ empfiehlt sich die Lektüre der hier vorgestellten Programme, die allesamt von staatlicher Seite gefördert bzw. reguliert sind.

 

Bildquelle: Jan Engel – Fotolia.com

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